Erfolgreicher Abschluss für das ADFC-Pflegeradprojekt

 

Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten durch die Pandemie-Maßnahmen, wurden durch das Projekt nachhaltige Erfolge erzielt, da einige teilnehmende Pflegedienste langfristig vom Auto auf Dienst-Pedelecs umgestiegen sind.

 

Was ist das „Freie Pflegerad Bremen“?

Das Projekt „Pedder - Freies Pflegerad Bremen“ ist zum Ende des Jahres ausgelaufen. Das Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, Pflegedienste, Assistenzangebote und andere aufsuchende Betreuungsdienste von der Nutzung eines Fahrrades als Alternative zum Auto zu überzeugen. Durch das Angebot, aufsuchenden Diensten Pedelecs für sechs bis acht Wochen zur Verfügung zu stellen, sollten die Vorteile dieser Mobilität „erfahrbar“ gemacht werden. Umfangreiche Informationen, sowie eine Einführung in die Besonderheiten der Nutzung eines Pedelecs und optional die Möglichkeit von Fahrtrainings und Beratung bei der Anschaffung eines Pedelecs ergänzten das vorgesehene Angebot.

Startschwierigkeiten durch Pandemie-Bedingungen

Das Pflegerad-Projekt wurde durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ab Mitte März 2020 stark eingeschränkt. Ab März 2020 standen die vier Pedder-Pflegeräder bereit, es war jedoch kaum eine Kontaktaufnahme zu Pflegekräften und Einrichtungen möglich, da Pflegedienste plötzlich ganz andere Sorgen hatten, als sich um neue Mobilitätsformen zu kümmern. Ende März wurden deswegen zwei der Räder an Klinikmitarbeiterinnen verliehen, um ihnen eine kontaktarme und gesunde Fortbewegung zur Arbeitsstelle zu ermöglichen.

Erfolgreiche erste Ausleihe an den Martinsclub Findorff

Als erstes nutzte der Ambulante Pflegedienst Martinsclub Findorff alle vier Räder zur Patient*innen-Versorgung. Gerade in diesem innenstadtnahen und eng beparkten Stadtteil freuten sich die Angestellten darüber, Pedelecs als Alternative zum Dienstwagen auszuprobieren. Zusätzlich wurde die Geschwindigkeit der Räder vonseiten der Pflegekräfte sehr gelobt, bemängelt dagegen das Gewicht der E-Bikes und damit einhergehend die Handhabung (zum Beispiel beim Abstellen und Umtragen). Alle Nutzenden konnten sich im Anschluss an die Testphase einen dauerhaften Umstieg aufs Rad vorstellen. Und so geschah es dann auch: Im Januar 2022 erreichte uns die Nachricht, dass der Findorffer Dienst sich ein eigenes Pflegerad zugelegt hat, um damit künftig zumindest einen Teil seiner Fahrten klimafreundlich zu erledigen.

Trotz widriger Bedingungen ein positives Fazit gezogen

Neben dem Martinsclub hat bislang ein weiterer teilnehmender Dienst auch langfristig ein eigenes Pedelec für die Mitarbeitenden angeschafft: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bremen-Neustadt hat dabei gleich einen weiteren Vorteil für sich entdeckt: „Wir konnten dadurch kurzfristig eine Hauswirtschaftskraft ohne Führerschein einstellen, die stolz mit dem [ADFC]-Rad ihre Tour aufgenommen hat.“ berichtet Geschäftsführer Stefan Block.

Mit der auslaufenden Förderung hat das Pflegeradprojekt nun sein Ende gefunden und wir freuen uns, dass wir an wichtigen Stellen Impulse für den Klimaschutz setzen, den Parkdruck verringern und einen Beitrag zur Verkehrswende leisten konnten.

 

Wir danken allen teilnehmenden Diensten und Personen:

Martinsclub Bremen e. V.

Petri & Eichen, Diakonische Kinder- und Jugendhilfe Bremen gGmbH

Caritas-Erziehungshilfe gGmbH

Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Ambulante Pflege GmbH

sowie einzelne Mitarbeiterinnen der Bremer Kliniken während des Covid-Lockdowns im März/April 2020

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Gibt der ADFC Bremen einen Newsletter heraus?

    Circa einmal im Monat informiert der ADFC Bremen mit seinem Newsletter über vergangene Events, aktuelle Projekte und anstehende Termine. Hier erfährst du alles über unsere Aktivitäten und bist frühzeitig informiert!

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  • Wie erreiche ich den ADFC Bremen?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Bremen e.V.
    Bahnhofsplatz 14 a (über der Radstation, Zugang von Gleis 1)
    28195 Bremen

    Telefon: +49 421 51 77 88 20
    Fax:
    E-Mail: info@adfc-bremen.de

     

    Erreichbarkeit
    Während der Corona-Aktivitäten ist die Geschäftsstelle nur eingeschränkt erreichbar. Anrufe können deswegen nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
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    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

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  • Gibt der ADFC mir Tipps für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir dir die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennst du auf einen Blick mit welcher Güte du bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen kannst.

    Für (Tages-)Touren im Land Bremen und Umgebung hat der ADFC Bremen gemeinsam mit dem Weser-Kurier das Heft "Rad+Tour" herausgegeben, das in der Geschäftsstelle erhältlich ist.

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  • Codiert der ADFC mein Fahrrad?

    Der ADFC Bremen codiert zu bestimmten Veranstaltungen Fahrräder. Diese Events werden rechtzeitig auf unserer Website oder im Radtouren- und Veranstaltungsportal des ADFC bekanntgegeben. Mit einem neuen Verfahren, der Nadelmarkierung werden verschlüsselte personenbezogene Daten in den Rahmen der Fahrräder geprägt und sind dann so eindeutig dem Eigentümer zuzuordnen. Die Codierung schreckt potentielle Diebe ab oder erschwert zumindest den Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads.

    Mitzubringen sind neben dem eigenen Fahrrad ein Eigentumsnachweis oder Kaufbeleg und der Personalausweis.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Durch das geringere Diebstahlrisiko vermindern sich bei vielen Fahrradversicherungen die Beiträge.
    • Einfachere Aufklärung von Fahrraddiebstählen durch die Polizei aufgrund der personenbezogenen Daten und schnelle Zuführung aufgefundener Fahrräder.
    • Die Registrierung in großen Datenbanken ist überflüssig, da die Codiernummer einheitlich zugeordnet werden kann.

    Die Codiergebühr beträgt 15 €, Familientarif 25 €, ADFC- Mitglieder zahlen nur 6 €, Familientarif 11 €

    Bestimmte Fahrräder werden von uns aus technischen Gründen nicht mit einer Codierung versehen. Dazu gehören Fahrradrahmen aus Carbon, Titanal, sehr leichte Alu-Sportrahmen oder auch spezielle Rahmenformen sowie die meisten Kinderräder.

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