Fahrradspenden für Bedürftige

 

Entstanden aus dem von der Bremer Verkehrsbehörde geförderten Projekt „Fahrräder für Geflüchtete“, das der ADFC mit vielen Partnern in Bremen initiiert hat, hat sich mittlerweile ein Netzwerk etabliert, das Fahrräder ein zweites Leben einhaucht.

 

Der ADFC engagiert sich dafür, Mobilität für alle zu ermöglichen. Das schließt bedürftige Menschen, unter anderem auch Geflüchtete, mit ein. Bei dem Projekt „Fahrräder für Geflüchtete“ ging es ab 2016 insbesondere um Teilhabe durch Mobilität mit Fahrrädern (was ja zur Zeit gerade aktueller denn je ist) und um die Integration und Beschäftigung durch die Aufbereitung von nicht verkehrssicheren Rädern zusammen mit Freiwilligen. Viele ehrenamtlich Aktive unterstützen diese Idee bis heute und bringen Fahrräder zusammen z.B. mit Geflüchteten oder anderen Bedürftigen in einen fahrbereiten und verkehrssicheren Zustand. Damit werden gleichzeitig auch ganz praktische Kenntnisse vermittelt – Hilfe zur Selbsthilfe. Zusätzlich werden so nebenbei Deutschkenntnisse und Verkehrsregeln beigebracht und somit über alltägliche Kontakte den Neu-Bürger*innen gesellschaftliche Teilhabe eröffnet. Weitergegeben werden die Räder dann vor Ort an alle bedürftigen Menschen. Die einzelnen Werkstätten entscheiden selbst, ob Nachweise erbracht werden müssen oder nicht.

Wenn Sie bereit sind, ihr altes Fahrrad oder -teile für einen guten Zweck zu spenden, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

In unserem Projekt arbeiten wir sehr erfolgreich und vertrauensvoll mit den Recyclingstationen zusammen, die die Fahrradspenden entgegen nehmen, sammeln und dann an die freien Selbsthilfe-Werkstätten verteilen. Daher können Sie die Räder ggf. gerne einfach an der nächsten Recyclingstation mit dem Hinweis auf das Geflüchtetenprojekt des ADFC abgeben – Sie finden alle Recyclingstationen unter dem folgenden Link.

Bitte beachten Sie, dass zurzeit die Recyclingstationen geänderte Öffnungszeiten haben können; hierüber können wir leider keine verbindlichen Auskünfte geben.

Durch die erfolgte Kündigung der ADFC-Radstation durch die BrePark gibt es leider nur noch bedingt die Möglichkeit, die Räder beim ADFC am Hauptbahnhof abzugeben, da wir keinen Lagerplatz mehr haben. Sollte dies dennoch für Sie die einfachste Möglichkeit sein, finden wir bestimmt eine Lösung.

Wir als ADFC-Landesverbandes sind zur Zeit in Kurzarbeit und haben daher reduzierte Öffnungszeiten: Montags und dienstags von 10.oo – 13.oo Uhr, donnerstags von 14.oo – 16.oo Uhr, mittwochs und freitags nach Vereinbarung.
 

 

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Darf ich einfach mitfahren oder geht das nicht? Wir erklären alles was Neulinge auf einer ADFC-Tour wissen sollten.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Gibt der ADFC Bremen einen Newsletter heraus?

    Circa alle zwei Monate informiert der ADFC Bremen mit seinem Newsletter über vergangene Events, aktuelle Projekte und anstehende Termine. Hier erfährst du alles über unsere Aktivitäten und bist frühzeitig informiert!

    Unter folgendem Link kannst du dich für den ADFC Newsletter anmelden. Mit der Anmeldung stimmst du der Datenschutzerklärung zu.

     

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  • Wie erreiche ich den ADFC Bremen?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Bremen e.V.
    Bahnhofsplatz 14 a (über der Radstation, Zugang von Gleis 1)
    28195 Bremen

    Telefon: +49 421 51 77 88 20
    Fax:
    E-Mail: info@adfc-bremen.de

     

    Erreichbarkeit
    Während der Corona-Aktivitäten ist die Geschäftsstelle nur eingeschränkt erreichbar. Anrufe können deswegen nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

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  • Gibt der ADFC mir Tipps für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir dir die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennst du auf einen Blick mit welcher Güte du bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen kannst.

    Für (Tages-)Touren im Land Bremen und Umgebung hat der ADFC Bremen gemeinsam mit dem Weser-Kurier das Heft "Rad+Tour" herausgegeben, das in der Geschäftsstelle erhältlich ist.

    Unser ADFC Info-Team berät dich bei Veranstaltungen persönlich zu Radrouten und Reisetipps.

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  • Codiert der ADFC mein Fahrrad?

    Der ADFC Bremen codiert zu bestimmten Veranstaltungen Fahrräder. Diese Events werden rechtzeitig auf unserer Website oder im Radtouren- und Veranstaltungsportal des ADFC bekanntgegeben. Mit einem neuen Verfahren, der Nadelmarkierung werden verschlüsselte personenbezogene Daten in den Rahmen der Fahrräder geprägt und sind dann so eindeutig dem Eigentümer zuzuordnen. Die Codierung schreckt potentielle Diebe ab oder erschwert zumindest den Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads.

    Mitzubringen sind neben dem eigenen Fahrrad ein Eigentumsnachweis oder Kaufbeleg und der Personalausweis.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Durch das geringere Diebstahlrisiko vermindern sich bei vielen Fahrradversicherungen die Beiträge.
    • Einfachere Aufklärung von Fahrraddiebstählen durch die Polizei aufgrund der personenbezogenen Daten und schnelle Zuführung aufgefundener Fahrräder.
    • Die Registrierung in großen Datenbanken ist überflüssig, da die Codiernummer einheitlich zugeordnet werden kann.

    Die Codiergebühr beträgt 15 €, Familientarif 25 €, ADFC- und AOK-Mitglieder zahlen nur 6 €, Familientarif 11 €

    Bestimmte Fahrräder werden von uns aus technischen Gründen nicht mit einer Codierung versehen. Dazu gehören Fahrradrahmen aus Carbon, Titanal, sehr leichte Alu-Sportrahmen oder auch spezielle Rahmenformen sowie die meisten Kinderräder.

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