Spezialräder rollen wieder durch Bremen

 

Ab sofort sind die Buchungen für unsere Pedder-Spezialräder wieder online möglich.

 

Gute Nachrichten für alle Pedder-Fans: Das kostenfreie Spezialrad-Projekt des ADFC wird zwei weitere Jahre kostenfrei in Bremen unterwegs sein. Gefördert wird das Projekt von der senatorischen Behörde für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Ab heute sind die Buchungskalender wieder online freigeschaltet. Es können Termine bei drei verschiedenen Ausleihstationen im Stadtgebiet gebucht werden:

Modelle Fun2Go und OPair: Martinsclub e.V. Quartierszentrum Huckelriede

Modell Fun2Go: Zionsgemeinde Neustadt

Modelle VeloPlus und Chat: DKV Residenz an der Contrescarpe

Zur Buchung

Damit das Pedder-Projekt weiterhin erfolgreich auf Achse sein kann, braucht es auch weiterhin Ihre tatkräftige Unterstützung. Sie haben Vorschläge für Ausleihstationen und Sponsoren und können uns Ansprechpartner*innen nennen? Sie möchten einen Chauffeursdienst aufbauen? Sie haben einen Ausflug gemacht und haben schöne Fotos von ihrer Pedder-Tour? Sie haben weitere Ideen und Verbesserungen rund um unsere Spezialräder? Sprechen Sie uns einfach an: kontakt@pedder-spezialrad.de
 

Sie möchten Pedder auch finanziell unterstützen? Große und kleine Spenden sind über die Spendenplattform betterplace.org, auf unserem ADFC-Spendenkonto und an der jeweiligen Ausleihstation möglich.

Jetzt spenden

Ein kurzer Rück- und Ausblick auf die letzten drei Pedder-Jahre

 

 


2019 ging das Projekt mit dem etwas sperrigen Titel „CO2-freie Versorgung und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung - Klima-Inklusion“ an den Start. Nach Anschaffung von drei Rädern, der Namensfindung -PEDDER- und dem an die Fietje-Lastenräder angelehnten Design, konnten die Räder ab April 2020 eigentlich direkt auf die Straße. Trotz der beginnenden Pandemiebeschränkungen in dem Zeitraum (oder vielleicht auch gerade deswegen) war das Interesse von Anfang an sehr groß: Endlich gab es die Fahrradtour der Gesamtschule Mitte zur Fischtreppe am Weserwehr, bei der zwei Inklusionskinder in der Rikscha mitfahren konnten; die langersehnte Vater-Sohn-Blocklandrunde, die aufgrund der Demenz des Vaters sonst nicht möglich gewesen wäre, oder einfach die Alltagstour „um‘n Pudding“, die plötzlich auch für Menschen im Rollstuhl möglich war.


Mittlerweile besteht die Pedder-Flotte aus fünf Rädern unterschiedlicher Bauart, einem stationsgebundenen Verleihsystem, ist von April bis Anfang November online buchbar und in den Wintermonaten telefonisch. Um möglichst vielen Menschen die Räder zugänglich zu machen, ist der Ausleihvorgang kostenfrei (auch ohne Kautionszahlung), nah (die Räder rotieren regelmäßig in verschiedenen Stadtteilen zu anderen Ausleihstationen) und barrierefrei (es gibt eine ausführliche und individuelle Einweisung in die Funktionsweise des ungewöhnlichen Fahrrads). 


Mehrere der bestehenden Stationen nutzen PEDDER auch für ihre eigenen Klient*innen. So organisieren zum Beispiel Mitarbeiter*innen einer Gemeinde kleine Ausflugsfahrten mit PEDDER oder einen Hol- und Bringdienst für Aktivitäten innerhalb der Gemeinde. Ein Seniorenheim bietet seinen Bewohnenden, die Möglichkeit die Rikscha mit einem Fahrer auszuleihen, der dann als Chauffeur fungiert. Durch das Spezialrad-Angebot ist es in immer mehr Stadtteilen möglich, Menschen mit Beeinträchtigungen CO2-frei und ohne Auto am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Dadurch leisten wir nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur Integration, sondern auch nachhaltige Wirkungen des Projekts – in der klimafreundlichen, CO2-freien Mobilität und Inklusion beeinträchtigter Nutzerinnen und Nutzer von innerstädtischer Mobilität.

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https://bremen.adfc.de/artikel/spezialraeder-rollen-wieder-durch-bremen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Gibt der ADFC Bremen einen Newsletter heraus?

    Circa einmal im Monat informiert der ADFC Bremen mit seinem Newsletter über vergangene Events, aktuelle Projekte und anstehende Termine. Hier erfährst du alles über unsere Aktivitäten und bist frühzeitig informiert!

    Unter folgendem Link kannst du dich für den ADFC Newsletter anmelden

     

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  • Wie erreiche ich den ADFC Bremen?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Bremen e.V.
    Bahnhofsplatz 14 a (über der Radstation, Zugang von Gleis 1)
    28195 Bremen

    Telefon: +49 421 51 77 88 20
    Fax:
    E-Mail: info@adfc-bremen.de

     

    Erreichbarkeit
    Während der Corona-Aktivitäten ist die Geschäftsstelle nur eingeschränkt erreichbar. Anrufe können deswegen nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

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  • Gibt der ADFC mir Tipps für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir dir die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennst du auf einen Blick mit welcher Güte du bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen kannst.

    Für (Tages-)Touren im Land Bremen und Umgebung hat der ADFC Bremen gemeinsam mit dem Weser-Kurier das Heft "Rad+Tour" herausgegeben, das in der Geschäftsstelle erhältlich ist.

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  • Codiert der ADFC mein Fahrrad?

    Der ADFC Bremen codiert zu bestimmten Veranstaltungen Fahrräder. Diese Events werden rechtzeitig auf unserer Website oder im Radtouren- und Veranstaltungsportal des ADFC bekanntgegeben. Mit einem neuen Verfahren, der Nadelmarkierung werden verschlüsselte personenbezogene Daten in den Rahmen der Fahrräder geprägt und sind dann so eindeutig dem Eigentümer zuzuordnen. Die Codierung schreckt potentielle Diebe ab oder erschwert zumindest den Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads.

    Mitzubringen sind neben dem eigenen Fahrrad ein Eigentumsnachweis oder Kaufbeleg und der Personalausweis.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Durch das geringere Diebstahlrisiko vermindern sich bei vielen Fahrradversicherungen die Beiträge.
    • Einfachere Aufklärung von Fahrraddiebstählen durch die Polizei aufgrund der personenbezogenen Daten und schnelle Zuführung aufgefundener Fahrräder.
    • Die Registrierung in großen Datenbanken ist überflüssig, da die Codiernummer einheitlich zugeordnet werden kann.

    Die Codiergebühr beträgt 15 €, Familientarif 25 €, ADFC- Mitglieder zahlen nur 6 €, Familientarif 11 €

    Bestimmte Fahrräder werden von uns aus technischen Gründen nicht mit einer Codierung versehen. Dazu gehören Fahrradrahmen aus Carbon, Titanal, sehr leichte Alu-Sportrahmen oder auch spezielle Rahmenformen sowie die meisten Kinderräder.

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