Fahrrad trifft…17 Ziele

 

Das neue Projekt „Fahrrad trifft…17 Ziele" (gefördert durch die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau) des ADFC Bremen verbindet Freizeittouren auf dem Rad mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

 

Dafür haben wir uns die 17 Ziele, die die Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung erarbeitet haben, ganz genau angesehen – und uns gefragt, welche Orte es eigentlich in Bremen gibt, die diese 17 Ziele repräsentieren. Ob im positiven oder negativen Sinn, das sei einmal dahingestellt. Zu diesen Zielen werden wir Radtouren erarbeiten – familienfreundliche Touren, die thematisch mindestens eines der Ziele zur nachhaltigen Entwicklung aufgreifen. Die Touren werden zum selbstständigen Nachfahren konzipiert und ab Sommer 2022 digital über unsere Homepage oder über unsere Partnerseite bei Komoot abrufbar.

Mit jeder Tour bereiten wir Informationen zum Download auf, die einen entsprechenden Ort in Bremen sowie die Verbindung zu den 17 Zielen familiengerecht darstellen.

Ein Beispiel? Ihr kennt vielleicht bereits „Metalhenge“. Die Kunstinstallation auf dem Bremer Müllberg ist ein wirklich lohnenswertes Ziel. Dieser Berg aus Abfall in Sichtweite der Müllverbrennungsanlage ist nicht nur ein toller Aussichtspunkt sondern auch ein Symbol für den Konsum, beziehungsweise den Abfall, den wir als Gesellschaft hinterlassen. Nachhaltiger Konsum, also Müllvermeidung, ist Punkt 12 auf der Liste der 17 Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung.

Die Metalhenge-Tour verbindet Bewegung und Bildung und zeigt, dass die Umwelt vor der Haustür ein einziger großer Lern- und Erlebnisort ist. Kinder und Familien, die Spaß am Fahrrad fahren haben, können mit den ADFC-Touren so ganz nebenbei etwas lernen. Und natürlich kann eine solche Tour auch von Schulklassen genutzt werden um das aktuelle Unterrichtsthema mit Fahrrad, Stadterkundung, Bewegung und Nachhaltigkeit zu bereichern.

Geplant sind zunächst fünf Touren. Eine dieser Touren fahren wir beispielhaft mit einer Gruppe Kids als geführte Radtour. Als ADFC können wir viel Kompetenz in das Projekt einbringen:  

Der Arbeitskreis Radtouren bringt seine Ortskenntnisse ein und hat bereits viele Ideen aufgelistet. Der Arbeitskreis GPS unterstützt das Projekt mit seinen (digitalen) Navigationskenntnissen und übernimmt die Visualisierung auf Komoot.

Die Geschäftsstelle übernimmt die Koordination und Management des Projekts. Gemeinsam mit unseren FÖJler*innen Jana und Constantin erarbeiten wir zusätzlich Informationsmaterial zu Nachhaltigkeitsthemen. In Summe ist das ein tolles Gemeinschaftsprojekt, das die Rolle der Fahrrad-Mobilität mit den 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung verbindet – vielleicht entstehen sogar noch weitere Touren, denn an Ideen fehlt es nicht.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Gibt der ADFC Bremen einen Newsletter heraus?

    Circa einmal im Monat informiert der ADFC Bremen mit seinem Newsletter über vergangene Events, aktuelle Projekte und anstehende Termine. Hier erfährst du alles über unsere Aktivitäten und bist frühzeitig informiert!

    Unter folgendem Link kannst du dich für den ADFC Newsletter anmelden

     

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  • Wie erreiche ich den ADFC Bremen?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Bremen e.V.
    Bahnhofsplatz 14 a (über der Radstation, Zugang von Gleis 1)
    28195 Bremen

    Telefon: +49 421 51 77 88 20
    Fax:
    E-Mail: info@adfc-bremen.de

     

    Erreichbarkeit
    Während der Corona-Aktivitäten ist die Geschäftsstelle nur eingeschränkt erreichbar. Anrufe können deswegen nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

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  • Gibt der ADFC mir Tipps für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir dir die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennst du auf einen Blick mit welcher Güte du bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen kannst.

    Für (Tages-)Touren im Land Bremen und Umgebung hat der ADFC Bremen gemeinsam mit dem Weser-Kurier das Heft "Rad+Tour" herausgegeben, das in der Geschäftsstelle erhältlich ist.

    Unser ADFC Info-Team berät dich bei Veranstaltungen persönlich zu Radrouten und Reisetipps.

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  • Codiert der ADFC mein Fahrrad?

    Der ADFC Bremen codiert zu bestimmten Veranstaltungen Fahrräder. Diese Events werden rechtzeitig auf unserer Website oder im Radtouren- und Veranstaltungsportal des ADFC bekanntgegeben. Mit einem neuen Verfahren, der Nadelmarkierung werden verschlüsselte personenbezogene Daten in den Rahmen der Fahrräder geprägt und sind dann so eindeutig dem Eigentümer zuzuordnen. Die Codierung schreckt potentielle Diebe ab oder erschwert zumindest den Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads.

    Mitzubringen sind neben dem eigenen Fahrrad ein Eigentumsnachweis oder Kaufbeleg und der Personalausweis.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Durch das geringere Diebstahlrisiko vermindern sich bei vielen Fahrradversicherungen die Beiträge.
    • Einfachere Aufklärung von Fahrraddiebstählen durch die Polizei aufgrund der personenbezogenen Daten und schnelle Zuführung aufgefundener Fahrräder.
    • Die Registrierung in großen Datenbanken ist überflüssig, da die Codiernummer einheitlich zugeordnet werden kann.

    Die Codiergebühr beträgt 15 €, Familientarif 25 €, ADFC- Mitglieder zahlen nur 6 €, Familientarif 11 €

    Bestimmte Fahrräder werden von uns aus technischen Gründen nicht mit einer Codierung versehen. Dazu gehören Fahrradrahmen aus Carbon, Titanal, sehr leichte Alu-Sportrahmen oder auch spezielle Rahmenformen sowie die meisten Kinderräder.

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