
Ein Ghostbike mahnt in der Duckwitzstraße
Am 29. März kam es zu einem Unfall zwischen einem 76-jährigen Radfahrer und einer 76-jährigen Autofahrerin in der Duckwitzstraße. Der Radfahrer verstarb noch am Unfallort. Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freund:innen.
„Wir sind geschockt und traurig über den tödlichen Verkehrsunfall in der Duckwitzstraße“, sagt Sven Eckert, Geschäftsführer des ADFC Bremen. „Dass wir heute, zum ersten Mal seit 2024, wieder ein Ghostbike aufstellen müssen, ist ein bitterer Weckruf. Auch ist die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrrädern und Pedelecs (bis 25 km/h) 2025 wieder leicht gestiegen. Wir wünschen uns, dass in Bremen jede:r unbeschadet und sicher sein Ziel erreicht, dazu sind mehr als Appelle an Rücksichtnahme nötig: es braucht eine eindeutige, selbsterklärende und fehlerverzeihende Infrastruktur sowie Tempo 30 innerorts.“
Die weiß gestrichenen Fahrräder mahnen die Gefahren im Straßenverkehr an und dienen dem Gedenken an die getöteten Radfahrer:innen. Ghostbikes werden weltweit als Mahn- und Gedenkstätten genutzt. Auch nachdem die sichtbaren Spuren der Unfälle verschwunden sind, bleiben die Ghostbikes stehen. So vergegenwärtigen sie tödliche Verkehrsunfälle und bringen diese ins Bewusstsein aller Menschen, die diese Gefahrenstelle passieren. Mit Ghostbikes appellieren wir an ein gleichberechtigtes Miteinander im Straßenverkehr und ein Umdenken in der Verkehrspolitik mit dem Ziel der „Vision Zero“.









