
ADFC-Vorschläge für mehr Radsicherheit und bessere Wege in Horn-Lehe
Die ADFC-Stadtteilgruppe Nord-Ost hat sich mit aktuellen Radverkehrsproblemen in Horn-Lehe befasst und macht Lösungsvorschläge.
Ein flacher Bypass am Rhododendronpark sowie Markierungen und Beleuchtung am Jan-Reiners-Weg sollen Sicherheit und Komfort für Radfahrende und Schüler:innen deutlich verbessern
Rhododendronpark
Der Rhododendron-Park stört sich an Radfahrenden im Park, die vom Rhododendronweg an der A 27 unerlaubterweise in den Park fahren. Dies hat aktuell zur Folge, dass die Eingänge an der A27 und der Ronzelenstraße wochentags in der Zeit von 7:00 bis 15:30 Uhr komplett – auch für Fußgänger:innen – geschlossen sind. Vom Rhododendronweg kommend ist die erlaubte Einfahrt in der Marcusallee allerdings nur schwer zu erreichen - entweder muss das Rad auf einer langen steilen Treppe hinauftragen werden oder über eine steile Rampe mit Umlaufsperre geschoben werden.
Die ADFC-Stadtteilgruppe schlägt vor, durch ein kleines Wäldchen vor dem Brückenkopf einen Trampelfahrt zur Johann-Caspar-Berg-Straße zu einem zwei Meter breiten Weg auszubauen. Dieser Weg wäre etwa 160 Meter lang und gänzlich flach. Die Johann-Caspar-Berg-Straße ist über den Deliusweg direkt mit der Marcusallee verbunden. Eine Wegweisung würde die Orientierung hin zum neuen Weg unterstützen. Und auch von der Marcusallee kommend in Richtung Vahr, wäre der Weg hilfreich, um die Durchfahrt durch den Rhododendronpark zu reduzieren, wenn eine steigungsfreie, gut befahre Alternative über den Deliusweg und die Johann-Caspar-Berg -Straße zum stark frequentierten Rhododendronweg realisiert würde.
Jan-Reiners-Weg
Zwei weitere Bürgeranträge befassen sich mit der Sicherheit auf der Radhauptroute Jan-Reiners-Weg. Zuletzt waren Beschlüsse des Ortsbeirats Borgfeld für eine Beleuchtung im Abschnitt Borgfeld vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) abgelehnt worden. Die ADFC-Stadtteilgruppe beantragt nun in den Ortsbeiräten Horn-Lehe und Borgfeld, den unbeleuchteten Jan-Reiners-Weg auf dem Abschnitt von der Brücke über die A 27 bis Am Lehester Deich – im Bereich des Naturschutzgebietes - mit einen hellen, reflektierenden Randstreifen zu kennzeichnen, um bei Dunkelheit den Wegesrand gut zu erkennen. Zudem soll auf dem Abschnitt Am Lehester Deich und im weiteren Verlauf bis zur Stadtgrenze eine umwelt- und naturverträgliche Beleuchtung installiert werden, um die Sicherheit dieser wichtigen Radverbindung insbesondere in den Wintermonaten zu erhöhen.
Zuvor sollten allerdings im Bereich des Abzweigs in das Gewerbegebiet Haferwende starke Wurzelaufwerfungen im asphaltierten Radweg beseitigt werden.
Kontakt: Ullrich Horstmann, Sprecher der ADFC-Stadtteilgruppe Nord-Ost
Mobil 0170 827 0827